Wie waren sie denn nun, die ersten Tage im Lädchen?

Eins ist sicher: der Weg zur Eröffnung war ganz schön spannend, aufregend, und natürlich auch arbeitsreich. Es ging von himmelhochjauchzend #ahhhhIchMachNenLadenAuf bis hin zu: sh... - was wenn keiner kommt?

Eins ist sicher: der Weg zur Eröffnung war ganz schön spannend, aufregend, und natürlich auch arbeitsreich.

Am 01.04. bekam ich den Schlüssel und dann ging es fleißig los mit: Tresen bauen, Obst-Großkisten schrubben & schleifen und weißen (inkl. 13 Splitter in den Händen), so günstig wie möglich Einrichtung erschaffen, Produkte herstellen… Die Eröffnung war ursprünglich für den 16. April geplant – in Jork sollte eine alternative Veranstaltung zum nicht-stattfindenden Blütenfest stattfinden. Aber da diese aufgrund der Corona-Zahlen auch ausfiel – habe ich die Eröffnung auch verschoben und so ein wenig mehr Zeit zum Vorbereiten gewonnen. Am Donnerstag, 6. Mai war es dann so weit…

Nachdem ich Tags zuvor im Regen umgezogen bin, schien am Tag der Eröffnung die Sonne!

In den letzten Tagen ging es emotional von himmelhochjauchzend (Ahhhh-Ich-Mach-Nen-Laden-Auf) bis hin zu: oh sh.. – was wenn keiner kommt? Aber: es lief alles bestens, und ich stand am Tag der Eröffnung nicht alleine da 😉 An dieser Stelle ein herzliches Danke an alle lieben Gratulanten & Besucher; danke, für alle Glück- und Segenswünsche, jeden neuen Kunden und auch ein GROßES Danke an all jene, die still und leise das ganze mitverfolgt haben und mich im verborgenen angefeuert haben. Das bedeutet mir viel!

Nun ist ein neuer Alltag im Hause Nielsen eingetreten, oder am eintreten – alles muss sich noch ein wenig zurecht ruckeln. Aber das wird schon. Wenn ich Donnerstags und Freitags bis 18:00 Uhr im Lädchen bin, muss der liebste Mann das Abendessen vorbereiten. Oder: zumindest überlegen, ob ich schon überlegt habe, was es geben soll. Fest steht: keiner muss hungern, nun, wo Frau Mutter außer Haus arbeitet 😉

Der Kreativ-Tisch wird in der Mittagspause fleißig genutzt

Wenn man es nicht schon durchgemacht hat, so eine Eröffnung, kann man sich gar nicht vorstellen was denn alles so dazu gehört. Und zwar still und heimlich. Nicht offensichtlich. Plötzlich und unerwartet. Und sehr verborgen (aka: wo ist denn eigentlich mein Gas-Zähler?)

Zunächst. Ein Logo. Brauche ich ein neues Logo? Welche Farbe? Ein komplettes Branding? Oh je, und Visitenkarten! Hm. Was ist mit Werbung? Ach Mist, und Internet. Das Kind hat Homeschooling, oder eher, Atelier-Schooling, und für Videokonferenzen reicht das Smartphone-Datenvolumen nicht. Das war so nicht geplant. Denn: einen Festnetzanschluss gibt es hier nicht.

Weiter geht es mit: Fußmatte. Oh oh, die Tür geht nicht auf wenn wir die Fußmatte innen hinlegen. Gut, dann halt auf die Stufe – draußen.

Corona-Regeln. Was darf ich eigentlich? Und was muss ich? Ah. Kunden-Kontakt-Formular (hab ich bei der ersten Kundin tatsächlich vergessen – zum Glück kam sie später nochmal).

Werbung. Zeitungsartikel. Ja, das wäre gut. Wie nett, 2 Zeitungen haben sich schon bei mir gemeldet. Oh, aber das ist ganz schön teuer! Gut, muss halt noch einen Monat warten.

Ein Schild. Mehrere Schilder. Eins ist schon dran, noch eins ist in der Mache – ich habe heute die Fläche oberhalb des Schaufensters ausgemessen und schon mal einen Entwurf gestartet. Läuft also 🙂

Es ist noch nicht alles fertig und perfekt – aber weißt du: ich bin entspannt. Da hat Corona ja doch was gutes: es gibt und gab keine große Eröffnungsfeier, geht halt nicht; ich bin jetzt da, und peu a peu wird es fertig werden, und immer mehr Leute werden wissen, dass es mich gibt. Und ich freu mich.

Damit ich noch breiter aufgestellt bin, habe ich mir nun auch Rechtstexte für Ebay Kleinanzeigen gekauft (ja, sowas kauft man, man kann sonst bös abgemahnt werden – das ist teuer) und so fülle ich nicht nur weiter den Etsy-Shop, das Lädchen und den Leferschen Hofladen sondern auch den neuen Ebay-Kleinanzeigen-Shop. Sehr cool!

Dazu folgender Gedanke: ich bestelle mir ja regelmäßig Material mit dem ich arbeite. Und meist sind das größere Mengen. Ergo ist es doch praktisch, wenn all ihr begabten und fleißigen Selbermacher Material bei mir einkaufen könnt. Zumindest die Basics.

Du willst für Omis Geburtstag morgen noch schnell einen Schlüsselanhänger nähen, hast aber keine Schlüsselringe? Oder ein Kissen, hast aber keine Kissenfüllung? Hier – ich! Wenn dir mitten im Projekt grad was fehlt – Klingel einfach durch, oder schreib mir eine Nachricht – vielleicht kann ich ja aushelfen!

Aber. Zurück zum Thema. Die ersten Tage als Ladeninhaberin waren toll! Ich bin extrem happy, rundum zufrieden und freue mich auf das was da noch kommt. Mein Mann nennt mich jetzt übrigens Frau Geschäftsführerin. Ich ihn dann Herr Ehemann von Frau Geschäftsführerin 😉

Oh. Eine klitzekleinigkeit noch. Ursprünglich war ja geplant, auch vor Ort Kaffee & Waffeln zu verkaufen. Aaaaaber. Das ist leider nicht so ganz einfach, eine Nutzungsänderung für „Gastronomie“ ist nicht so mal eben zu bekommen, daher verfolge ich das Thema zunächst nicht weiter. Aber schön ist’s trotzdem bei mir 😉

Sehen wir uns nächste Woche im Lädchen? Ich würde mich freuen!

Herzliche Grüße in die weite, weite Welt,

Sally

Share:

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on pinterest
Pinterest
Share on linkedin
LinkedIn

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

On Key

Related Posts

Oh la la – es kommt was neues!

Das kommende Kreativ Studio ist einerseits mein Arbeitsplatz, es bietet aber auch Touristen und Einwohnern einen schönen Ort wo nach einer Schönigkeit für das Zuhause den anstehenden Geburtstag gestöbert werden kann. Es werden kreative Angebote für Kinder und Erwachsene angeboten…

So sieht er aus: unser Kinder-Handyvertrag

Die Sache mit dem Smartphone… Ist dein Kind auch schon ganz ungeduldig und möchte endlich ein eigenes Smartphone? Hier ist unser Kinder-Handyvertrag, mit dem der Umgang mit dem Smartphone richtig gut klappt.

Oh du verrücktes 2020…

Ein verrücktes Jahr – aber war nicht auch vieles schön? Ich glaube, wenn wir den Blickwinkel ändern, ist vieles Möglich…

Jeder ist wertvoll, oder?

Kennst du das? Es gibt Menschen, die bringen deine schlechteste Seite zum Vorschein – aber ich habe einen Satz gefunden, der mir hilft…

%d Bloggern gefällt das: